{"id":4121,"date":"2014-04-15T17:00:46","date_gmt":"2014-04-15T17:00:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.endecocide.eu\/?page_id=4121"},"modified":"2020-04-14T13:59:25","modified_gmt":"2020-04-14T13:59:25","slug":"examples-of-ecocide","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.endecocide.org\/de\/examples-of-ecocide\/","title":{"rendered":"Beispiele f\u00fcr \u00d6kozid"},"content":{"rendered":"<p><!-- Update16.4.2014--><\/p>\n<div align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\">Es ist Aufgabe des Gerichts (nach Anh\u00f6rung von Experten) zu entscheiden, ob eine Umweltzerst\u00f6rung als \u00d6kozid angesehen werden kann. Unter <b>\u00d6kozid<\/b> versteht End Ecocide die langfristige und erhebliche Besch\u00e4digung oder Zerst\u00f6rung von \u00d6kosystemen. F\u00fcr ein internationals \u00d6kozidverbot definiert End Ecocide on Earth \u00d6kozid als &#8222;einen betr\u00e4chtlichen Schaden an einem Teil oder dem System der <b>globalen Gemeing\u00fcter<\/b> oder einem <b>\u00d6kosystem der Erde<\/b>\u201d &#8211; und zwar in \u00dcbereinstimmung mit den bekannten <strong>Grenzen unseres Planeten<\/strong>. Solche \u00d6kozide sind mit oft erheblichen Konsequenzen f\u00fcr alles Leben und im Besonderen f\u00fcr die Menschheit verbunden. Es ist wichtig, dass der Schaden hier von internationaler Relevanz ist, da wir eine Aufnahme in das Romstatut des Internationalen Strafgerichtshofs fordern. Au\u00dferdem setzen wir uns f\u00fcr nationale und regionale \u00d6kozidgesetze ein.<\/p>\n<div>\n<div>End Ecocide on Earth versteht unter globalen Gemeing\u00fctern (engl.: global commons): <strong>die Ozeane<\/strong> und Gew\u00e4sser und Meeresb\u00f6den jenseits der staatlichen Hoheitsgew\u00e4sser, <strong>die Atmosph\u00e4re<\/strong>, die \u00e4u\u00dfere Atmosph\u00e4re und ihre spezifische chemische Zusammensetzung, <strong>die Arktis, die<\/strong> <strong>Antarktis<\/strong>, grenz\u00fcberschreitende <strong>Fl\u00fcsse und Seen, das Grundwasser<\/strong>, <strong>Biodiversit\u00e4t, wandernde Arten, biogeochemische Kreisl\u00e4ufe, sowie genetische Ressourcen<\/strong>. Diese R\u00e4ume und Spezien, die niemandem geh\u00f6ren und rechtlich auch als &#8222;res nullius&#8220; bezeichnet werden, sollten nicht l\u00e4nger verschmutzt und gepl\u00fcndert werden. Ihr Schutz w\u00fcrde auch das globale \u00d6kosystem sch\u00fctzen und verhindern, dass wir weitere Grenzen unseres Planeten \u00fcberschreiten. Das Prinzip der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t darf nicht l\u00e4nger als Ausrede gelten, um keine Verantwortung f\u00fcr den Schutz der Gemeing\u00fcter zu \u00fcbernehmen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/environment\/gallery\/2010\/may\/04\/top-10-ecocides?#\/?picture=361634449&amp;index=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der &#8222;Guardian&#8220; hat ebenfalls 10 Beispiele f\u00fcr \u00d6kozid aufgelistet<\/a> und EJOLT arbeitet an einer weltweiten Datenbank aller Umweltverbrechen (Shift Taste gedr\u00fcckt halten und mit der gedr\u00fcckten Maustaste einen Bereich definieren um hineinzuzoomen):<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"white-space: nowrap; font-size: 0; border: 1px solid darkgray; padding: 5px;\">[iframe src=&#8220;http:\/\/ejatlas.org\/embed&#8220; width=&#8220;530&#8243; height=&#8220;350&#8243;]\u00a0\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4381\" style=\"vertical-align: top;\" title=\"uplodainsert1\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/uplodainsert1.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"142\" \/><\/div>\n<p align=\"JUSTIFY\"><a id=\"liste\" name=\"liste\"><\/a>Anbei findet Ihr ein paar Beispiele, die m\u00f6glicherweise einen \u00d6kozid darstellen.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#art_024\">Wasserkraftwerk Schwarze Sulm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_023\">\u00d6kozid in Griechenland &#8211; Goldminenprojekt im Norden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_022\">\u00d6kozid in Rum\u00e4nien &#8211; Rosia Montana<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_021\">\u00d6kozid in Finnland \u2013 Bergwerk von Talvivaara<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_020\">Hydraulic fracturing (fracking)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_019\">Bienensterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_018\">Pestizide und V\u00f6gel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_017\">Kernkraftwerke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_016\">Der Rote Thun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_015\">CCS &#8211; CO<sub>2<\/sub>-Abscheidung und -Speicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_014\">The Ajka alumina sludge spill, 2010, Hungary<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_013\">Desastre del Prestige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_012\">Do\u00f1ana<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_011\">Incendios forestales<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_010\">Alberta Teersande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_009\">Die Folgen der \u00d6lf\u00f6rderung f\u00fcr das Niger-Delta<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_008\">Palm\u00f6l, Indonesien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_007\">Belo Monte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_006\">Fukushimas Tr\u00fcmmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_005\">Great Barrier Reef in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_004\">Mountaintop removal mining<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_0u4\">Minas a cielo abierto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_003\">Disparition de la Mer D&#8217;Aral, Asie centrale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_002\">\u00d6kozid in Indien &#8211; Bhopal 1984<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#art_001\">Agent Orange, 1961-1971, Vietnam<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a id=\"art_024\"><\/a>Wasserkraftwerk Schwarze Sulm<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"Schwarze Sulm\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/SchwarzeSulm.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"204\" \/>Die Schwarze Sulm ist ein Fluss im S\u00fcdwesten der Steiermark. Sie entspringt auf der Koralpe und z\u00e4hlt im Bereich der Strecke bis Schwanberg zu den besonders erhaltenswerten Gew\u00e4ssern in \u00d6sterreich. Bereits 1998 nahmen die damaligen Bundesminister Molterer und Bartenstein gemeinsam mit dem WWF diese Strecke ins \u201eBuch der Fl\u00fcsse\u201c auf, in dem die wichtigsten sch\u00fctzenswerten Flussstrecken \u00d6sterreichs dargestellt wurden. Im Zuge der Ausweisung der Natura 2000 Gebiete wurde diese Gegend 2004 zum Europaschutzgebiet erkl\u00e4rt. Gleichzeitig aber hatten bereits private Projektbetreiber Gespr\u00e4che \u00fcber die Errichtung eines Wasserkraftwerkes und eines Trinkwasserkraftwerkes am Hauptzubringer zur Sulm, dem Seebach, begonnen und eingereicht. Die Naturschutzrechtliche Bewilligung wurde vom Land Steiermark im Jahr 2006 erteilt, die wasserrechtliche Bewilligung folgte 2007. Ein Ansuchen um die forstrechtliche Bewilligung f\u00fcr die im Zuge der Errichtung des Kraftwerkes notwendigen Rodungen wurde zwar im Fr\u00fchjahr 2013 eingebracht, nach einem Einspruch zum Bescheid aber wieder zur\u00fcck gezogen.<\/p>\n<p>Im wasserrechtlichen Verfahren wurden seinerzeit Einspr\u00fcche erhoben, die letztendlich vom VwGH am 16.M\u00e4rz 2012 aus formalen (nicht inhaltlichen!) Gr\u00fcnden abgelehnt wurden. Das Lebensministerium, das zwischenzeitlich auf den Plan getreten war und sich ebenfalls konsequent gegen die Errichtung des Kraftwerks ausgesprochen hat, hat danach den steirischen Landeshauptmann aufgefordert den wasserrechtlichen Bescheid noch einmal zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Am 14.5.2013 sind vor Ort die Arbeiten begonnen worden. Die in der Region ans\u00e4ssigen Kraftwerksgegner haben die Gr\u00fcnen Steiermark, die sich schon von Anfang an gegen das Kraftwerksprojekt ausgesprochen haben, um Unterst\u00fctzung gebeten. In der Folge entstand eine Zusammenarbeit der Bev\u00f6lkerung, vieler NGOs (Arbeitskreis zum Schutz der Koralpe, WWF, Naturschutzbund, Umweltdachverband, Riverwatch, Global 2000, Greenpeace, Virus, etc.) , einer Gruppe von UmweltaktivistInnen und vieler in der \u00d6ffentlichkeit bekannter Personen wie u.a. Freda Meissner-Blau, Herbert Brandl, Bernd L\u00f6tsch, und viele mehr.., die es sich zum Ziel gemacht haben die Sulm vor der Verbauung zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die steirischen Beamten haben dann am 14.8.2013 eine wasserrechtliche Verhandlung durchgef\u00fchrt, bei der sie zu dem Ergebnis gekommen sind, dass die Schwarze Sulm wegen der bereits vorhandenen Trinkwasserentnahmen im Quellgebiet (Wasserversorgung der Region Deutschlandsberg) und einer kleinen Kraftwerksanlage, die sich bereits in der Strecke befinden, jedoch seit Jahren nicht mehr in Betrieb ist, nicht mehr die h\u00f6chste Gew\u00e4sserg\u00fcte habe und ein weiteres Mal das \u201eGo\u201c f\u00fcr die Arbeiten gegeben. Diese \u201eBeeintr\u00e4chtigungen\u201c waren allerdings bereits im Zuge des Erstverfahrens ebenfalls bekannt und damals f\u00fcr die Beh\u00f6rde irrelevant. Das Lebensministerium vertritt au\u00dferdem in der Beurteilung der Gew\u00e4sserqualit\u00e4t eine andere Meinung als das Land Steiermark und daher hat am 15.10.2013 der Bundesminister Amtsbeschwerde gegen den Bescheid des Landes Steiermark eingelegt.<\/p>\n<p>Parallel zu den Verfahren in \u00d6sterreich widmet auch die Europ\u00e4ische Union dem Projekt besondere Aufmerksamkeit und hat ein Vertragsverletzungsverfahren wegen eines Versto\u00dfes gegen die Wasserrahmenrichtlinie eingeleitet, dessen Ergebnis noch offen ist. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen Strafzahlungen in Millionenh\u00f6he, die von den \u00f6sterreichischen SteuerzahlerInnen getragen werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wurde vom Umweltdachverband eine Anzeige wegen Amtsmissbrauch gegen den steirischen Landeshauptmann Voves und die zust\u00e4ndigen Beamten eingebracht.<\/p>\n<p>Seit August 2013 sind die Arbeiten wieder still gelegt, die Kraftwerksbetreiber haben aber gegen vier der UmweltaktivistInnen und gegen die Landtagsabgeordnete Sabine Jungwirth von den Gr\u00fcnen eine zivilrechtliche Klage eingebracht (Streitwert gesamt \u20ac 100.000.-)<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_023\"><\/a>\u00d6kozid in Griechenland &#8211; Goldminenprojekt im Norden<\/h2>\n<div id=\"attachment_1462\" style=\"width: 269px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1462\" class=\" wp-image-1462 \" title=\"Skouries_July_2013\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Skouries_July_2013.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"194\" \/><p id=\"caption-attachment-1462\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8px;\">\u00a9\u03a0\u03b1\u03c1\u03b1\u03c4\u03b7\u03c1\u03b7\u03c4\u03ae\u03c1\u03b9\u03bf \u039c\u03b5\u03c4\u03b1\u03bb\u03bb\u03b5\u03c5\u03c4\u03b9\u03ba\u03ce\u03bd \u0394\u03c1\u03b1\u03c3\u03c4\u03b7\u03c1\u03b9\u03bf\u03c4\u03ae\u03c4\u03c9\u03bd<\/span><\/p><\/div>\n<p>In 2011, a Canadian company called Eldorado Gold decided to invest in northern Greece region. Its subsidiary Hellenic Gold received Greek government approval to mine in the northern peninsula. One of the first projects of the company is located in Skouries and will need <a href=\"http:\/\/www.mining.com\/eldorado-gold-plans-to-build-gold-mines-in-greece-not-likely-to-happen-before-may-46647\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">3,000 hectares of pristine forest to be cut to build the mine<\/a> \u2013 says a member of the Coordinating Committee of Associations of Stageira-Akanthos Against Gold Mining (CCASAAGM). As in the Rosia Montana case (Romania) cyanide will be use to extract gold and local activists fear that the mining operation will drain and contaminate local water reserves and fill the air with dangerous substances such as lead, cadmium, mercury and arsenic. <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/2012\/09\/09\/halkidiki-protests_n_1869081.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Many manifestations against the mining projects<\/a> have been held in the country over the past 2 years. Riots in the region have been, sometimes, so violent that Amnesty International has <a href=\"https:\/\/www.amnesty.org\/en\/library\/asset\/EUR25\/004\/2013\/en\/c81397ca-0895-4f7a-92b5-82370134de8f\/eur250042013en.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">reported<\/a> possible human rights violations in 2013. The company announced it would <a href=\"http:\/\/business.financialpost.com\/2013\/07\/16\/eldorado-gold-slashes-capital-spending-by-35-shelves-projects-as-gold-price-falls\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">push back the start of the project from 2015 from 2016-17<\/a> but denied giving up the mine. The Canadian company has <a href=\"http:\/\/www.eldoradogold.com\/assets\/europe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">4 others projects<\/a> in Europe: Stratoni, Perama Hill and Olympias in Greece and Certej in Romania. We need an ecocide law to prevent this kind of projects from happening.<\/p>\n<p>Visit CCASAAGM website <a href=\"https:\/\/soshalkidiki.wordpress.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">here<\/a><\/p>\n<p>Sign the Avaaz petition <a href=\"https:\/\/secure.avaaz.org\/en\/petition\/Allilegyi_stis_agonizomenes_gynaikes_tis_Halkidikis_Solidarity_with_the_struggling_women_in_Halkidiki_Greece\/?cdvdFeb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">here<\/a><\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_022\"><\/a>\u00d6kozid in Rum\u00e4nien &#8211; Rosia Montana<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"Rosia Montana\" src=\"\/flux\/rosiamontana.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"204\" \/>Seit 2002 k\u00e4mpfen die EinwohnerInnen von Rosia Montana (Rum\u00e4nien) gegen ein Goldminen-Projekt, den gr\u00f6\u00dften Goldtagebau in Europa<\/p>\n<p>Das Projekt wird von der kanadischen Firma Gabriel Resources vorangetrieben. Sollte es realisiert werden, drohen riesige <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.co.uk\/rupert-wolfemurray\/romania-the-worlds-first-_b_3395413.html?utm_hp_ref=tw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Umweltsch\u00e4den, sowie die Zerst\u00f6rung von Kulturst\u00e4tten und die Umsiedlung hunderter Familien<\/a>. Im Zeitraum das Abbaus w\u00fcrden Jahr f\u00fcr Jahr 12.000 Tonnen Zyanide bei der Extraktion eingesetzt werden. An der Stelle, wo derzeit das Dorf liegt, wird ein gigantischer See entstehen, dessen <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/home-news\/romanians-protest-in-trafalgar-square-against-cyanide-mining-in-rosia-montana-8847614.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wasser mit giftigem Zyanid versetzt ist<\/a>. Die umliegende Natur wird massiv in Mitleidenschaft gezogen werden und alte r\u00f6mische Kulturst\u00e4tten werden zerst\u00f6rt. Bereits 900 Familien aus Rosia Montana sind bereits aufgefordert worden ihre Heimat zu verlassen.<\/p>\n<p>Die rum\u00e4nsiche Regierung, die w\u00e4hrend des Wahlkampfes noch gegen dieses Projekt war, hat nun f\u00fcr einen Gesetzesvorschlag zu Gunsten des Goldminenprojektes gestimmt. Letztendlich hat das rum\u00e4nische <a href=\"http:\/\/www.rosiamontana.org\/en\/stiri\/the-new-mining-law-is-dead-long-live-rosia-montana\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Parlament diesen Gesetzesantrag im Dezember 2013 abgelehnt<\/a>. Ein \u00d6kozidgesetz gegen Verbechen an der Natur h\u00e4tte von Anfang an sicher gestellt, dass derartige Vorhaben auch ohne jahrelange Konfrontationen und K\u00e4mpfe nicht durchsetzbar w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Mehr Infos findet Ihr auf: <a href=\"http:\/\/www.rosiamontana.org\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.rosiamontana.org\/en\/<\/a><\/p>\n<p>Ein kurzes Einf\u00fchrungsvideo gibts <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=G7_dKoIzFAQ&amp;feature=player_embedded\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a><\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_021\"><\/a>\u00d6kozid in Finnland \u2013 Bergwerk von Talvivaara<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"Talvivaara Mine\" src=\"\/newsletter0114\/talvivaara.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"204\" \/><\/p>\n<p>Dem Bergwerk vom Talvivaara in Sotkamo wurde 2006 eine Lizenz zur Gewinnung von Nickel erteilt. Die lokale Aktivistengruppe \u201eStop Talvivaara\u201c reklamiert jedoch, dass seit 2008 ohne amtliche Erlaubnis auch mit der Extraktion von Uran begonnen wurde. Zus\u00e4tzlich zur Tatsache, dass dies eine Verletzung von Umweltgesetzgebung darstellt, f\u00fchrte es 2012 auch zu einem riesigen Umweltschaden, da mehrere Lecks in dem Abwasserteich in den Jahren 2008, 2010 und 2012 entstanden sind. Das letzte davon f\u00fchrte zu hohen Konzentrationen an Nickel und Uran in den nahegelegenen Seen. Dies stellt nur einen Fall von \u00d6kozid dar, der sich hier in Europa ereignete. Ein \u00d6kozid-Gesetz k\u00f6nnte nicht nur diesen, sondern auch viele andere F\u00e4lle beenden.<a href=\"http:\/\/www.stoptalvivaara.org\/fi\/en_adressi.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.stoptalvivaara.org\/fi\/en_adressi.html<\/a>.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_020\"><\/a>Hydraulic fracturing (fracking)<\/h2>\n<div id=\"attachment_1461\" style=\"width: 269px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1461\" class=\" wp-image-3259\" title=\"fracking\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/fracking.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"195\" \/><p id=\"caption-attachment-1461\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8px;\">(c) EcoFlight, Bruce Gordon<\/span><\/p><\/div>\n<div align=\"JUSTIFY\">\n<p>&#8222;Hydraulisches Aufbrechen von Gesteinsschichten&#8220;, im deutschsprachigen Raum auch als Fracking oder Schiefergasf\u00f6rderung bekannt, ist eine Technik um Erd\u00f6l, Gas oder andere Mineralien aus dem Boden zu f\u00f6rdern. In Sandstein-, Schieferstein-, Kohlefl\u00f6zen und anderen Gesteinsformationen werden gro\u00dfe Mengen an Erdgas und Erd\u00f6l in Nordamerika aber auch Europa und andren Kontinenten vermutet. Um diese Rohstoff freizusetzen, wird eine gro\u00dfe Menge an Fl\u00fcssigkeit mit gro\u00dfem Druck in die Erde gepumpt. Dies bricht die Gesteinsformationen und das Erdgas l\u00f6st sich aus der Gesteinsschicht und steigt auf. Mit dieser Methode k\u00f6nnen Lagerst\u00e4tten in bis zu 6km Tiefe erschlossen werden. Aber dieses verfahren hat einige gravierende Seiteneffekte: Verseuchung des Grundwassers, Luftverschmutzung, Kontaminierung des Bodens durch aufsteigende Gase oder durch die eingesetzten Zusatzstoffe in der Druckfl\u00fcssigkeit. Diese Verschmutzungen gef\u00e4hrden nicht nur die \u00d6kosysteme sondern sind auch gesundheitsbedrohend f\u00fcr Menschen. Wissenschaftler verweisen auch darauf, dass die Emissionen bei der Gewinnung von Schiefergas durch Fracking wesentlich h\u00f6her liegen als bei der Konventionellen Gewinnung von Erdgas. Dies vor allem deshalb, weil bei der F\u00f6rderung das wesentlich klimasch\u00e4digendere Methan entweicht. Zus\u00e4tzlich wird f\u00fcr die Gewinnung eine Unmenge von Wasser ben\u00f6tigt, in Zeiten der weltweiten Wasserverknappung eine unverantwortliche Verschwendung von Ressourcen. Probebohrungen und Untersuchungen haben bereits in einigen L\u00e4ndern der EU (Bulgarien, D\u00e4nemark, Deutschland, \u00d6sterreich, Ukraine, Rum\u00e4nien) stattgefunden. In Polen, in England und in den Niederlanden wird bereits gef\u00f6rdert. Lediglich Frankreich hat Fracking verboten. Einen Einblick in die Situation in den Vereinigten Staaten gibt <a href=\"http:\/\/earthjustice.org\/features\/campaigns\/fracking-across-the-united-states\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diese Website<\/a>. Einen guten \u00dcberblick bekommt mensch auch beim Studium der <a href=\"\/pressemappe\/Fakten%20zu%20%c3%96koziden\/Schiefergasproduktion_Segen-oder-Fluch_2013_final.pdf\">Faktenzusammenstellung von Friends of the Earth Europe<\/a>.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div align=\"JUSTIFY\"><\/div>\n<h2><a id=\"art_019\"><\/a>Bienensterben<\/h2>\n<div id=\"attachment_1462\" style=\"width: 269px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1462\" class=\" wp-image-3259\" title=\"Bee on blue flower\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/beeblue.jpeg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"194\" \/><p id=\"caption-attachment-1462\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8px;\">\u00a9 <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/User:Ricks\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ricks<\/a> at the <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">German language Wikipedia<\/a><\/span><\/p><\/div>\n<p align=\"JUSTIFY\">Seit 2008 gibt es Beweise, dass das Pestizid Clothianidin verantwortlich ist f\u00fcr das Bienensterben. Es wirkt auf das Zentrale Nervensystem von Insekten, leider nicht nur bei Sch\u00e4dlingen, sondern auch bei Bienen und anderen best\u00e4ubenden Insekten. Im Juli 2008 <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/bienensterben-fataler-pflanzenschutz-1.202266\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">wurden in S\u00fcdwest Deutschland nachweislich 11,500 Bienenv\u00f6lker vergiftet und Millionen von Bienen fanden den Tod<\/a>. Die dort verwendeten Samen waren mit Clothianidin behandelt worden um Sie vor Sch\u00e4dlingen zu sch\u00fctzen. Kurz darauf erlie\u00df das Deutsche Bundesamt f\u00fcr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ein Moratorium f\u00fcr die Genehmigung dieser Pestizide.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/www.efsa.europa.eu\/en\/efsajournal\/doc\/3066.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ein Review der European Food Safety Authority<\/a> kam im J\u00e4nner 2013 zum Schluss, dass Neonicotinoide, und damit auch Clothianidin ein unverantwortlich hohes Risiko f\u00fcr die Gef\u00e4hrdung von Honigbienen darstellen. Nichtsdestotrotz sind diese Mittel noch immer nicht EU weit verboten. In einer Abstimmung im M\u00e4rz 2013 in EU Gremien sprachen sich die Umweltschutzminister \u00d6sterreichs und Deutschlands weiterhin gegen ein Verbot aus.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/www.abcbirds.org\/abcprograms\/policy\/toxins\/Neonic_FINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eine aktuelle Studie der American bird conservancy<\/a> belegt auch, dass selbst Singv\u00f6gel durch den Konsum an mit Neonicotinoiden vergifteten K\u00f6rnern sterben.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_018\"><\/a>Pestizide und V\u00f6gel<\/h2>\n<div id=\"attachment_1462\" style=\"width: 330px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1462\" class=\" wp-image-3259 \" title=\"Pesticides and Birds\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Karelj.jpeg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" \/><p id=\"caption-attachment-1462\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8px;\">\u00a9 Karelj<\/span><\/p><\/div>\n<p>V\u00f6gel spielen eine Schl\u00fcsselrolle in der Erhaltung der Biodiversit\u00e4t. Insektenfressende V\u00f6gel halten Parasiten und Weichwanzen in Schach. Raubv\u00f6gel tragen als nat\u00fcrliche Feinde von Nagetieren zur Aufrechterhaltung des \u00f6kologischen Gleichgewichts bei. Aasfresser wiederum beugen der Ausbreitung von Krankheiten vor, indem sie Kadaver verwerten, bevor sie verwesen. Andere V\u00f6gel sind unverzichtbar f\u00fcr die Verbreitung von Pflanzensamen.<\/p>\n<p>Trotzdem schrumpfen die Best\u00e4nde von tausenden Vogelarten aufgrund menschlicher Aktivit\u00e4ten (\u00d6kozid, Jagd, Pestizidvergiftung).\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.iucnredlist.org\/about\/summary-statistics#How_many_threatened\">Laut IUCN (International Union for the Conservation of Nature) sind heute 13 % aller Vogelarten vom Aussterben bedroht<\/a>. Das Buch &#8222;Birds in Europe&#8220; von Birdlife International hebt die Tatsache hervor, dass <a href=\"http:\/\/www.birdlife.org\/\/worldwide\/science\">in Europa derzeit 226 Vogelarten, oder 43 % der dort vorkommenden Arten, als gef\u00e4hrdet gelten<\/a>.In Europa hat das Vogelsterben durch Pestizide eine lange Geschichte. \u00dcber Jahrzehnte sind die Populationen dadurch dezimiert worden. Die ersten phytosanit\u00e4ren Produkte kamen in den 40er Jahren auf den Markt und entwickelten sich zur Grundlage in der Parasitenbek\u00e4mpfung und der Steigerung von landwirtschaftlichen Ertr\u00e4gen. Erst viele Jahre sp\u00e4ter wurden die Auswirkungen dieser Pestizide, speziell von DDT, auf V\u00f6gel und Menschen erkannt und ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Die Folgen von DDT &#8211; nach dem Zweiten Weltkrieg das am meisten verwendete Insektizid- auf V\u00f6gel erreichten 1962 mit dem Buch &#8222;Silent spring&#8220; \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit durch die US-amerikanische Biologin Rachel Carlson. <a href=\"http:\/\/www.nrdc.org\/health\/pesticides\/hcarson.asp\">Sie macht DDT f\u00fcr krebserregende und fruchtbarkeitsmindernde Auswirkungen verantwortlich<\/a>. Das Pestizid wurde 1972 erstmals verboten und in die Liste der persistenten organischen Schadstoffe der Vereinten Nationen aufgenommen.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz wurde der Einsatz von Pestiziden fortgef\u00fchrt. Die Hersteller waren sehr kreativ bei der Entwicklung von immer neuen Produkten mit schwerwiegenden Nebenwirkungen auf die Biodiversit\u00e4t. Heute sind die meistverwendeten Pestizide Neonikotinoide, welche unsere \u00d6kosysteme sch\u00e4digen, indem sie Insekten, Pflanzen, B\u00f6den und Fl\u00fcsse kontaminieren.<\/p>\n<p>In Europa <a href=\"http:\/\/www.bou.org.uk\/bouproc-net\/lfb1\/03%20Schifferli.pdf\">nistet ein Viertel aller V\u00f6gel auf landwirtschaftlichen Feldern und ein noch gr\u00f6\u00dferer Teil nutzt die Felder als Nahrungsquelle<\/a>. Deswegen hat die landwirtschaftliche Pestizidbelastung umittelbare Auswirkungen auf V\u00f6gel (die sch\u00e4dliche Wirkung erfolgt in erster Linie \u00fcber kontaminierte Nahrung).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.abcbirds.org\/abcprograms\/policy\/toxins\/Neonic_FINAL.pdf\">Laut einem Bericht der Amerikanischen Bird Conservancy<\/a> (M\u00e4rz 2013) sind Neonikotinoide, die heute am meisten verwendeten Pestizide, sowohl f\u00fcr V\u00f6gel als auch f\u00fcr Bienen t\u00f6dlich. Erst im Dezember 2013 <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2013:139:0012:0026:EN:PDF\">trat ein Zwei-Jahres- Moratorium f\u00fcr Neonikotinoide in der EU in Kraft. <\/a>.<\/p>\n<p>Agrarindustrielle Marktf\u00fchrer wie\u00a0 <a href=\"http:\/\/corporateeurope.org\/agribusiness\/2013\/04\/pesticides-against-pollinators\">Syngenta (Schweiz) und Bayer (Deutschland) welche Neonikotinoide herstellen, wehren sich jedoch vehement gegen diese Gesetzgebung und versuchen, auf die Europ\u00e4ische Kommission Einfluss zu nehmen und eine Aufhebung des Pestizidverbotes zu bewirken<\/a>. Die Konzerne werfen der Beh\u00f6rde f\u00fcr Europ\u00e4ische Lebensmittelsicherheit vor, einen unkorrekten Bericht erstellt zu haben.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_017\"><\/a>Kernkraftwerke<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"nuclear_power_1\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/nuclear_power_1-300x204.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"204\" \/><\/p>\n<p>In 31 L\u00e4ndern sind 427 Kernreaktoren effektiv in Betrieb. Selbst im normalen Betrieb belastet die Atomindustrie Menschen und \u00d6kosysteme. Allein der Uranabbau verursacht eine enorme Umweltverschmutzung. Er kontaminiert Tausende von Arbeitern und Anwohnern \u2013 h\u00e4ufig ohnehin bereits diskriminierte und benachteiligte Eingeborene \u2013 in Niger, Indien, Australien, Kanada usw. Die schwach radioaktive Strahlung, die permanent von Atomkraftwerken ausgeht, <a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1002\/ijc.23330\/pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">steht stark im Verdacht, die Anzahl der Krebserkrankungen bei Kindern<\/a> im Umkreis von bis zu 5 km zu erh\u00f6hen <a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1002\/ijc.27425\/full\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p>Ganz zu schweigen von den schweren Unf\u00e4llen\u2026<\/p>\n<p>Am 26. April 1986 explodierte Reaktor Nummer 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl. Die radioaktive Verseuchung breitet sich vor allem in Wei\u00dfrussland, in der Ukraine und in Russland aus, aber auch in 13 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, darunter Frankreich und Deutschland, und dar\u00fcber hinaus in der n\u00f6rdlichen Halbkugel. 2010 ver\u00f6ffentlicht die <a href=\"http:\/\/www.nyas.org\/publications\/annals\/Detail.aspx?cid=f3f3bd16-51ba-4d7b-a086-753f44b3bfc1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Akademie der Wissenschaften in New York die von bekannten russischen und weissrussichen Wissenschaftlern<\/a> erstellte Bilanz der gesundheitlichen Folgen der Katastrophe von Tschernobyl <a href=\"http:\/\/www.strahlentelex.de\/Yablokov%20Chernobyl%20book.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">[4]<\/a>: 984 000 Todesf\u00e4lle von 1986 bis 2004. Auch die Gesundheit Millionen weiterer Menschen, die geringe Dosen Radioaktivit\u00e4t mit dem Wasser und der Nahrung aufnehmen, ist belastet: Schilddr\u00fcse, Herzkreislaufsystem, Nieren, Leber, Immun-, Hormon- und Fortpflanzungssystem sind in Mitleidenschaft gezogen.<\/p>\n<p>Die Bilanz der Katastrophe von Fukushima, die am 11. M\u00e4rz 2011 begann, kann noch lange nicht gezogen werden. Leider steht zu bef\u00fcrchten, dass die Schwere der Sch\u00e4den derjenigen von Tschernobyl nicht nachsteht oder sie sogar noch \u00fcbertrifft. Innerhalb von zwei Jahren haben etwa 350.000 Menschen ihren Wohnsitz verlassen, aber die Regierung versucht, die Evakuierten zur R\u00fcckkehr in die kontaminierten Zonen zu bewegen. Die verungl\u00fcckten Reaktoren geben weiterhin Radioaktivit\u00e4t in hohen Dosen an die Umwelt ab. Japans Premierminister von 2011, Naoto Kan erkl\u00e4rt heute: \u201eDie beste nukleare Sicherheitsvorkehrung ist, \u00fcberhaupt keine Kernkraftwerke zu besitzen.\u201c<\/p>\n<p>Hunderte europ\u00e4ischer Unternehmen sind in der Atomindustrie engagiert, darunter weltweit t\u00e4tige Gro\u00dfkonzerne, wie Areva, EDF, oder GDF-Suez.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_016\"><\/a>Der Rote Thun<\/h2>\n<p lang=\"en-GB\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"Bluetunfinajpg\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Bluetunfinajpg.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p lang=\"en-GB\">Die Popularisierung des traditionellen japanischen Sushi in den 1970er Jahren hat dazu gef\u00fchrt, dass der Rote Thun (auch als Blauflossen-Thunfisch oder Nordatlantischer Thun bezeichnet) zu einer der weltweit am st\u00e4rksten vom Aussterben bedrohten Fischarten geworden ist. <a lang=\"en-GB\" href=\"http:\/\/newswatch.nationalgeographic.com\/2013\/01\/10\/battle-for-the-western-atlantic-bluefin-tuna\/\">Der derzeitige Bestand des Roten Thun umfasst sch\u00e4tzungsweise nur noch 36% des Bestandes der 70er Jahre<\/a>, zu einer Zeit als die Industriefischerei ihn bereits stark dezimiert hatte.<\/p>\n<p lang=\"en-GB\">Der Rote Thun ern\u00e4hrt sich von <a href=\"http:\/\/marinebio.org\/species.asp?id=236\">kleineren Fischen wie Makrele, Hering und Tintenfisch<\/a>. Der R\u00fcckgang dieser Best\u00e4nde \u00fcbt daher zus\u00e4tzlichen Druck auf die Best\u00e4nde des Roten Thun aus. Zudem erreicht der Rote Thun sein <a href=\"http:\/\/marinebio.org\/species.asp?id=236\">fortpflanzungsf\u00e4higes Alter erst im Alter von ungef\u00e4hr 8 Jahren<\/a>. Paradoxerweise besa\u00df er bis in die sp\u00e4ten 50er Jahre \u00fcberhaupt keinen Handelswert: ein riesiger Roter Thun verkaufte sich f\u00fcr nur $0.11 pro kg. Heutzutage wird ein <a href=\"http:\/\/marinebio.org\/species.asp?id=236\">Roter Thun von 342 kg f\u00fcr rekordm\u00e4\u00dfige $1.157 pro kg gehandelt<\/a> und das <a href=\"http:\/\/newswatch.nationalgeographic.com\/2013\/01\/10\/battle-for-the-western-atlantic-bluefin-tuna\/\">Gesch\u00e4ft rund um den Roten Thun hat mittlerweile einen Wert von j\u00e4hrlich etwa $1 Milliarde!<\/a><\/p>\n<p lang=\"en-GB\">Beim Roten Thun handelt es sich um einen weit wandernden Fisch, was es schwierig macht, gesetzliche Regelungen durchzusetzen. Ein Gro\u00dfteil des Fischens findet im Mittelmeer statt: <a href=\"http:\/\/www.upc.edu\/sostenible2015\/menu3\/Seminaris\/Seminari_STD_10\/docs\/presentacions\/grup%206.pdf\">Beinahe 54% der zul\u00e4ssige Gesamtfangmenge (Total Allowed Catch) im Jahre 2009 entfallen auf 7 europ\u00e4ische L\u00e4nder: Spanien, Frankreich, Italien, Portugal, Malta, Griechenland und Zypern.<\/a><\/p>\n<p lang=\"en-GB\">Eine beliebte Methode ist die Mast und Aufzucht bzw. das sogenannte <a href=\"http:\/\/www.upc.edu\/sostenible2015\/menu3\/Seminaris\/Seminari_STD_10\/docs\/presentacions\/grup%206.pdf\">Thunfischfarmen (farming)<\/a>. Ganze Schw\u00e4rme des Roten Thun werden mithilfe von Navigationssystemen, Sonarger\u00e4ten und Flugzeugen geortet und in riesigen schwimmenden K\u00e4figen eingefangen (siehe Bild). Diese schwimmenden K\u00e4fige k\u00f6nnen bis zu 150 Tonnen Fisch fassen. Sie werden zu den Farmen geschleppt, wo die Fische gem\u00e4stet werden, bis sie die gew\u00fcnschte Gr\u00f6\u00dfe und das gew\u00fcnschte Gewicht erreicht haben. <a href=\"http:\/\/www.upc.edu\/sostenible2015\/menu3\/Seminaris\/Seminari_STD_10\/docs\/presentacions\/grup%206.pdf\">Mit 90% der Nachfrage ist Japan der gr\u00f6\u00dfte Importeur<\/a>. Dieses intensive M\u00e4sten produziert gew\u00f6hnlich eine gro\u00dfe Menge an organischen Abf\u00e4llen in Form von Nahrungs-, Fl\u00fcssigkeits- und Antibiotika\u00fcbersch\u00fcssen. Diese R\u00fcckst\u00e4nde lagern sich auf dem Meeresboden unter der Farm ab und k\u00f6nnen zu <a href=\"http:\/\/www.upc.edu\/sostenible2015\/menu3\/Seminaris\/Seminari_STD_10\/docs\/presentacions\/grup%206.pdf\">Totwasserzonen f\u00fchren und die angrenzenden \u00d6kosysteme gravierend ver\u00e4ndern<\/a>. Dar\u00fcber hinaus ziehen diese Farmen auch V\u00f6gel, Delfine und andere Raubtiere an, welche sich in den Netzen verfangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_015\"><\/a>CCS &#8211; CO<sub>2<\/sub>-Abscheidung und -Speicherung<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"ccs-greenpeace\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/ccs-greenpeace.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"171\" \/>Derzeit plant die EU an der Gro\u00dfanwendung ab 2020. 240 neue CCS-Kohlekraftwerke, 22000-37000 km Pipelinesystem und j\u00e4hrliches Verpressen von ca. 1,2 Mrd. to verfl\u00fcssigtem CO2 in tiefe geologische Schichten. Es wird als Klimaschutzma\u00dfnahme dekklariert, ist aber aufgrund des erh\u00f6hten Energiebedarfs und des verst\u00e4rkten Kohleabbaues letztendlich wegen der unsichern Unterbringung nicht effektiv, sondern verl\u00e4ngert nur unverh\u00e4ltnissm\u00e4\u00dfig die Kohlewirtschaft. Das verpresste CO2 gef\u00e4hrdet das Grundwasser. Europa ist gro\u00dfz\u00fcgig mit Verpressungsgebieten best\u00fcckt (BGR). Wenn die EU das Projekt durchsetzt, hat das nicht nur fatale Folgen f\u00fcr die Energiewende und das Klima,sondern auch f\u00fcr das Trinkwasser der kommenden Generationen!<\/p>\n<p>EU-Kommission Joint Research Center: EU-Pipelinesystem und Kosten: <a href=\"http:\/\/www.kein-co2-endlager-altmark.de\/downloads\/ldna24565enn.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.kein-co2-endlager-altmark.de\/downloads\/ldna24565enn.pdf<\/a><\/p>\n<p>Prof. Dr. Olav Hohmeyer, Mitglied des Sachverst\u00e4ndigenrates der Bundesregierung in Umweltfragen: <a href=\"http:\/\/www.kein-co2-endlager-altmark.de\/downloads\/microsoft-powerpoint---sinn-und-unsinn-von-ccs.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.kein-co2-endlager-altmark.de\/downloads\/microsoft-powerpoint&#8212;sinn-und-unsinn-von-ccs.pdf<\/a><\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_014\" lang=\"fr-FR\"><\/a>The Ajka alumina sludge spill, 2010, Hungary<\/h2>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/f\/fd\/Ajka_accident_66b8bbec77_b.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"173\" \/><\/p>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\">On the 4<sup>th<\/sup> of October 2010, the north-western corner of the dam of the Ajka Alumina plant collapsed. Between 700 000 cubic meters and 1 million cubic meters of highly caustic red mud are released and spread on 40km2 around the alumina plant. The red mud is composed by chromium, arsenic, sodium hydroxide and mercury, among other things.<\/p>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\">During the mudslide, <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2010\/oct\/05\/hungary-sludge-disaster-state-of-emergency\">at least 8 people died and an hundred were injured in the process<\/a> (mainly burns). The red mud infected agriculture lands and rivers on the surrounding area. Among the rivers touched were the river Raab, an affluent of the Danube (2<sup>nd<\/sup> longest river of Central Europe) and therefore causing a possible alteration of its ecosystem <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/europe\/portfolio\/2010\/10\/07\/l-ecosysteme-du-danube-menace-en-hongrie_1421617_3214.html\">[2]<\/a><a href=\"http:\/\/www.larecherche.fr\/savoirs\/environnement\/quel-avenir-apres-boues-rouges-01-12-2011-88803\">[3].<\/a> There are also potential health effects of red mud dust due to <a href=\"http:\/\/files.barcarenaviva.webnode.com.br\/200000196-5e3245f2c5\/The%20Red%20Mud%20Accident%20in%20Ajka%20(Hungary)%20Characterization%20and.pdf\">the emission of respirable alkaline particles into the air <\/a>(in case of unfavorable meteorological conditions).<\/p>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\">The Alumina plant belongs to The Magyar Aluminium Zrt Group, an Hungarian company created in 1995. The company have been sued, found guilty of toxic leaks and condemned to pay 472 millions of euros. <a href=\"http:\/\/www.courrierinternational.com\/article\/2011\/10\/13\/en-hongrie-un-an-apres-l-apocalypse-rouge\">Unable to pay the fine, the company files for bankruptcy.<\/a> The European legislation does not recognize red mud as toxic waste, unless it is proved its contain high concentration of irritating substance, such as sodium hydroxide, which <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.fr\/2011\/04\/SIMON\/20400\">was the case in the Ajka plant<\/a>.<\/p>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\">Finally, the red mud issue is not isolated to Hungary, <a href=\"http:\/\/www.robindesbois.org\/communiques\/dechet\/om\/2011\/boues-rouges-mal-mondial.html\">70 billions of red mud are produced in the world each year in countries such as France, India and Vietnam<\/a>.<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2010\/oct\/05\/hungary-sludge-disaster-state-of-emergency\">http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2010\/oct\/05\/hungary-sludge-disaster-state-of-emergency<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/europe\/portfolio\/2010\/10\/07\/l-ecosysteme-du-danube-menace-en-hongrie_1421617_3214.html\">http:\/\/www.lemonde.fr\/europe\/portfolio\/2010\/10\/07\/l-ecosysteme-du-danube-menace-en-hongrie_1421617_3214.html<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/www.larecherche.fr\/savoirs\/environnement\/quel-avenir-apres-boues-rouges-01-12-2011-88803\">http:\/\/www.larecherche.fr\/savoirs\/environnement\/quel-avenir-apres-boues-rouges-01-12-2011-88803<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/files.barcarenaviva.webnode.com.br\/200000196-5e3245f2c5\/The%20Red%20Mud%20Accident%20in%20Ajka%20(Hungary)%20Characterization%20and.pdf\">http:\/\/files.barcarenaviva.webnode.com.br\/200000196-5e3245f2c5\/The%20Red%20Mud%20Accident%20in%20Ajka%20(Hungary)%20Characterization%20and.pdf<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/www.courrierinternational.com\/article\/2011\/10\/13\/en-hongrie-un-an-apres-l-apocalypse-rouge\">http:\/\/www.courrierinternational.com\/article\/2011\/10\/13\/en-hongrie-un-an-apres-l-apocalypse-rouge<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.fr\/2011\/04\/SIMON\/20400\">http:\/\/www.monde-diplomatique.fr\/2011\/04\/SIMON\/20400<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/www.robindesbois.org\/communiques\/dechet\/om\/2011\/boues-rouges-mal-mondial.html\">http:\/\/www.robindesbois.org\/communiques\/dechet\/om\/2011\/boues-rouges-mal-mondial.html<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_013\"><\/a>Desastre del Prestige<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/prestige.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"235\" \/><\/p>\n<p>Tuvo lugar en 2002 cuando un buque petrolero, cargado con 77.000 toneladas de petr\u00f3leo, se hundi\u00f3 a unos 250 km de la Costa de la Muerte. Este incidente caus\u00f3 una de las mayores cat\u00e1strofes medioambientales de la navegaci\u00f3n, tanto por los contaminantes liberados como por la extensi\u00f3n del \u00e1rea afectada. Sin embargo, a pesar de la gravedad del incidente, este suceso estuvo lleno de censura y falto de responsables.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/prestige.blogalia.com\/ \">http:\/\/prestige.blogalia.com\/ <\/a><\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_012\"><\/a>Do\u00f1ana<\/h2>\n<p>El Parque Nacional de Do\u00f1ana est\u00e1 en Andaluc\u00eda y cuenta con 104970 ha. En 1998 una balsa de residuos contaminantes procedentes de la empresa Boliden se rompi\u00f3 liber\u00e1ndose cinco millones de metros c\u00fabicos de l\u00edquido t\u00f3xico y \u00e1cido. Tras varios a\u00f1os y mucho dinero la zona qued\u00f3 relativamente \u201climpia\u201d pero la empresa se neg\u00f3 a pagar la multa. Al a\u00f1o siguiente cientos de toneladas de fuel acabaron en las playas y costas de Do\u00f1ana debido a una fisura en una tuber\u00eda en una refiner\u00eda. Adem\u00e1s la empresa Gas Natural ha sido autorizada para almacenar gas en el subsuelo de este parque. Dicho gas podr\u00eda filtrarse a los acu\u00edferos con el consiguiente perjuicio para la fauna, flora y la poblaci\u00f3n de la zona.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwf.es\/que_hacemos\/donana\/salva_donana\/\">http:\/\/www.wwf.es\/que_hacemos\/donana\/salva_donana\/<\/a><\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_011\"><\/a>Incendios forestales<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/incendios-forestales.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"197\" \/><\/p>\n<p>Los incendios forestales del verano de 2012 arrasaron m\u00e1s de 100.000 hect\u00e1reas y provocaron importantes da\u00f1os ecol\u00f3gicos en numerosos espacios naturales. Lo m\u00e1s triste de todo es que estos incendios se deben mayormente a descuidos o negligencias del hombre.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwf.es\/que_hacemos\/bosques\/problemas\/incendios_forestales\/mapa_de_gif_2012\/\">http:\/\/www.wwf.es\/que_hacemos\/bosques\/problemas\/incendios_forestales\/mapa_de_gif_2012\/<\/a><\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_010\"><\/a>Alberta Teersande<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"tarsands\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/tarsands.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"155\" \/><\/p>\n<p>Vielfach als das zerst\u00f6rerischte Projekt des Planeten bezeichnet f\u00fchrt es unsere Liste an. Das Ergebnis dieser Ausbeutung firmiert aufgrund der massiven Zerst\u00f6rungen unter dem Namen &#8222;Schmutziges \u00d6l&#8220;. Wird der Abbau von Teers\u00e4nden so weitergef\u00fchrt, dann wird ein Gebiet von der Gr\u00f6\u00dfe Englands mit seinen Nadelwaldg\u00fcrtel und Hochmoorgebieten verloren sein. Mehr Infos findet ihr auf <a href=\"http:\/\/www.no-tar-sands.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tar Sands Network<\/a>. Europ\u00e4ische Firmen unter Ihnen BP und Shell sind in diesen m\u00f6glichen \u00d6kozid verstrickt. Das Vorhaben wird <a href=\"http:\/\/www.banktrack.org\/show\/dodgydeals\/canadian_tar_sands#tab_dodgydeals_finance\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ma\u00dfgeblich von europ\u00e4ischen Banken wie Barclays, BNP Paribas, Cr\u00e9dit Agricole, ING, Rabobank, RBS<\/a>, und noch einigen anderen finanziert.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_009\"><\/a>Die Folgen der \u00d6lf\u00f6rderung f\u00fcr das Niger-Delta<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DeltaNiger.jpeg\" alt=\"\" width=\"192\" height=\"192\" \/>Das Niger-Delta, die M\u00fcndung des Niger-Flusses in den Atlantischen Ozean, liegt in Nigeria. 30 Millionen Menschen leben in der Region des Niger-Deltas. Aufgrund eines Netzes von Pipelines und Bohrl\u00f6chern von multinationalen Konzernen wie Chevron, Exxon Mobil und Total leidet das Gebiet immer wieder unter \u00d6lkatastrophen.\u00a0<a href=\"http:\/\/blogs.mediapart.fr\/edition\/petrole-une-malediction\/article\/250710\/delta-du-niger-50-ans-de-maree-noire\">Die \u00d6lf\u00f6rderung in Nigeria begann vor 50 Jahren<\/a>\u00a0und Shell ist heute der gr\u00f6\u00dfte Betreiber vor Ort. <a href=\"http:\/\/www.ina.fr\/video\/VDD10021233\">Nach Angaben des Unternehmens sind Kriminelle (Diebstahl, Sabotage, terroristische Angriffe) f\u00fcr den Gro\u00dfteil von Vorf\u00e4llen, bei denen es zum Austritt von \u00d6l kommt, verantwortlich<\/a>. Laut <a href=\"http:\/\/www.amnesty.org\/en\/library\/asset\/AFR44\/042\/2012\/en\/6736993d-c3bc-46ce-9523-101c23151a4d\/afr440422012fr.pdf\">Amnesty International<\/a>\u00a0jedoch sind die schlechte Wartung der \u00d6l-Infrastruktur und der Ausfall von Ger\u00e4ten mitverantwortlich.<\/p>\n<p>Es handelt sich hier um ein \u00f6kologisches Desaster, das zu einer allt\u00e4glichen Trag\u00f6die f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung des Deltas geworden ist.<\/p>\n<p>Die Bewohner k\u00f6nnen nicht mehr vom Land leben, weil es zu verschmutzt und schadstoffbelastet ist. Fischer m\u00fcssen mittlerweile dutzende Kilometer zur\u00fccklegen um Fische zu finden.<br \/>\nAm 30. J\u00e4nner 2013 verurteilte ein niederl\u00e4ndisches Gericht das Tochterunternehmen Shell Nigeria zu Ausgleichszahlungen, nachdem ein Opfer einer \u00d6lpest Klage eingereicht hatte. Das Gericht stellte fest, dass die Lecks zwar durch Sabotage im Zuge von \u00d6l-Diebstahl entstanden, r\u00e4umte jedoch ein, dass Shell Nigeria eingreifen h\u00e4tte sollen, um die Ver\u00e4nderung der Rohrleitungen zu verhindern.<br \/>\nDas Gericht wies allerdings die \u00fcbrigen Anspr\u00fcche von vier nigerianischen Bauern und Fischern ab, die aufgrund der Verschmutzung und Kontaminierung ihrer Heimatorte (vor allem Goi und Oruma) Klage gegen das Mutterunternehmen Shell einreichten. Der Konzern wird hiermit nicht dazu verpflichtet seine Filialen dazu anzuhalten &#8222;anderen nicht zu schaden&#8220;.\u00a0Das \u00d6lunternehmen wird bisher nicht f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/planete\/article\/2013\/01\/30\/pollution-la-justice-neerlandaise-rejette-la-plainte-de-4-nigerians-contre-shell_1824317_3244.html\">Instandhaltung bzw. Sanierung von defekten Anlagen<\/a> <a href=\"http:\/\/www.actu-environnement.com\/ae\/news\/pollution-delta-niger-shell-la-haye-17681.php4\">zur Verantwortung gezogen<\/a>.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_008\"><\/a>Palm\u00f6l, Indonesien<\/h2>\n<div id=\"attachment_1462\" style=\"width: 330px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1462\" class=\" wp-image-3259 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Wakx-Flickr-PalmOil.jpeg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" \/><p id=\"caption-attachment-1462\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8px;\">\u00a9 Wakx<\/span><\/p><\/div>\n<p>Die \u00d6lpalme ist die Pflanze mit dem h\u00f6chsten derzeit bekannten \u00d6lertrag pro Hektar. Zwischen 2001 und 2006 zum Beispiel betrug der weltweite Durchschnittsertrag von Palm\u00f6l und Palmkern\u00f6l ca. 4,2 Tonnen pro Hektar und Jahr, im Vergleich zu 0,4 Tonnen Soja\u00f6l und 0,6 Tonnen Raps\u00f6l\u00a0<a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/france\/PageFiles\/300718\/La%20derni%25C3%25A8re%20fronti%25C3%25A8re%20de%20l%25E2%2580%2599huile%20de%20palme%20Afrique%20-%20Briefing.pdf\">(1)<\/a>.<\/p>\n<p>Die Logik w\u00fcrde sagen, es ist die \u00d6lpflanze , die am wenigsten Land f\u00fcr ihre Kultivierung in Anspruch nimmt, aber der Gesamtnutzen scheint dem zu widersprechen&#8230;<\/p>\n<p>Heute findet man Palm\u00f6l in einem von zehn Supermarkt -Produkten, einschlie\u00dflich Margarine , Backwaren, S\u00fc\u00dfigkeiten , Waschmittel und Lippenstiften\u00a0<a href=\"http:\/\/www.unep-wcmc.org\/medialibrary\/2010\/09\/13\/666ec93b\/LastStandofOrangutan.pdf\">(2)<\/a>.<\/p>\n<p>Palm\u00f6l wird auch f\u00fcr Biokraftstoff verwendet. Derzeit liegt die Nachfrage bei 1 % der gesamten Palm\u00f6lproduktion\u00a0<a href=\"http:\/\/www.planetoscope.com\/Commerce\/1093-production-mondiale-d-huile-de-palme.html\">(3)<\/a>, wobei sich ein rascher Anstieg abzeichnet <a href=\"http:\/\/www.planetoscope.com\/Commerce\/1093-production-mondiale-d-huile-de-palme.html\">(4)<\/a>.<\/p>\n<p>Die Hauptbedrohung durch die Ausweitung von Palm\u00f6lplantagen ist die Entwaldung und die am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4nder sind Indonesien und Malaysien, welche gemeinsam f\u00fcr 83% der globalen Produktion verantwortlich sind. Die dortige Palm\u00f6lproduktion stellt heute laut eines Berichtes der UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) &#8222;die prim\u00e4re Ursache dauerhaften Regenwaldverlustes&#8220; dar <a href=\"http:\/\/www.unep-wcmc.org\/medialibrary\/2010\/09\/13\/666ec93b\/LastStandofOrangutan.pdf\">(5)<\/a>.<\/p>\n<p>In Indonesien werden zum Beispiel bereits 6 Millionen Hektar der Palm\u00f6lproduktion gewidmet und weitere 4 Millionen Hektar sollen alleine bis 2015 f\u00fcr Biokraftstoff verwendet werden\u00a0<a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org.uk\/forests\/palm-oil\">(6)<\/a>.<\/p>\n<p>Die Umwandlung von Tropenwald zu Palm\u00f6lplantagen bedroht das Leben von vielen Pflanzen -und Tierarten , unter anderem das des Orang-Utans , wahrscheinlich nach &#8220; Orang hutan &#8220; benannt, dem indonesischen Wort f\u00fcr &#8220; Mensch des Waldes&#8220;\u00a0<a href=\"http:\/\/www.orangutans-sos.org\/orangutans\">(7)<\/a>.<\/p>\n<p>Es entstehen auch soziale Konflikte wenn &#8220; die Rechte und die Lebensgrundlage der lokalen Bev\u00f6lkerung ignoriert werden &#8220;\u00a0<a href=\"http:\/\/wwf.panda.org\/what_we_do\/footprint\/agriculture\/palm_oil\/environmental_impacts\/\">(8)<\/a>.<\/p>\n<p>Mit 1,8 Milliarden Tonnen Treibhausgas-Emissionen pro Jahr, die durch den Abbau und die Verbrennung von Indonesiens Mooren entstehen, sind Palm\u00f6lplantagen eine enorme Klimabedrohung <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org.uk\/files\/pdfs\/forests\/cooking-the-climate-1.pdf\">(9)<\/a>. Zudem wirkt sich die Rodung in Form von Luftverschmutzung auch auf direkte Nachbarl\u00e4nder aus. <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/worldnews\/asia\/indonesia\/10140222\/Indonesian-president-apologises-over-Singapore-haze.html\">(10)<\/a>.<\/p>\n<p>Auf jede Tonne Palm\u00f6l kommen 2,5 Tonnen Abwasser aus der Verarbeitung des Palm\u00f6ls in M\u00fchlen. Wenn dieses Abwasser in die Fl\u00fcsse entlassen wird, f\u00fchrt es zu S\u00fc\u00dfwasserverschmutzung und kann Menschen sowie Biodiversit\u00e4t direkt beeintr\u00e4chtigen.\u00a0<a href=\"http:\/\/wwf.panda.org\/what_we_do\/footprint\/agriculture\/palm_oil\/environmental_impacts\/soil_water_pollution\/\">(11)<\/a>.<\/p>\n<p>Palm\u00f6l -Plantagen sind nicht f\u00fcr den \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Einsatz von Pestiziden und D\u00fcngemitteln bekannt, weil Palm\u00f6lpflanzen in der Regel keine Parasiten haben , denen nicht mit einer biologischen L\u00f6sung entgegen gewirkt werden k\u00f6nnte\u00a0<a href=\"http:\/\/www.cirad.fr\/actualites\/toutes-les-actualites\/articles\/2010\/science\/huile-de-palme-et-idees-recues\">(12)<\/a>.<\/p>\n<p>Trotzdem werden \u00d6lpalmen regelm\u00e4\u00dfig Standard-N\u00e4hrstoffe wie Stickstoff , Phosphor und Kalium (Biogeochemikalien) hinzugef\u00fcgt\u00a0<a href=\"http:\/\/wwf.panda.org\/what_we_do\/footprint\/agriculture\/palm_oil\/environmental_impacts\/soil_water_pollution\/\">(13)<\/a>, was zu St\u00f6rungen in \u00d6kosystemen, Verschmutzung von Grundwasser , Fl\u00fcssen , Seen und Meeren und in Folge zur Versauerung der Meere f\u00fchrt <a href=\"http:\/\/www.stockholmresilience.org\/research\/researchnews\/tippingtowardstheunknown\/thenineplanetaryboundaries.4.1fe8f33123572b59ab80007039.html\">(14)<\/a>.<\/p>\n<p>Die Monokultur des Palm\u00f6lanbaus besch\u00e4ftigt in Indonesien 3,7 Millionen Arbeiter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/sustainable-business\/palm-oil-production-social-environmental-impacts\">(15)<\/a>.<\/p>\n<p>Unter den globalen Akteuren , die mit Palm\u00f6l handeln, waren 2009 die Top 5 Palm\u00f6l produzierenden Unternehmen : Wilmar (Singapur \/ USA )\u00a0<a href=\"http:\/\/www.alimenterre.org\/en\/breve\/palm-oil-giant-wilmar-ranked-the-worst-company-in-the-world\">(16)<\/a>; Sime Darby (Malaysia) <a href=\"http:\/\/www.amisdelaterre.org\/Arnaque-a-l-huile-de-palme-durable.html\">(17)<\/a>; IOI Corps (Malaysia); Astra agro (Malaysia); KL Kepong (Malaysia)\u00a0und die f\u00fcnf besten K\u00e4ufer sind : Unilever (Niederlande) ; Nestl\u00e9 ( Schweiz); Procter &amp; Gamble (US); Cargill (USA) und Kraft Foods (US) <a href=\"http:\/\/www.ejolt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/EJOLT-Report-3-low1.pdf\">(18)<\/a>.<\/p>\n<p>Palm\u00f6l -Plantagen entwickeln sich auch zu einem Problem in afrikanischen L\u00e4ndern\u00a0<a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/france\/PageFiles\/300718\/La%20derni%25C3%25A8re%20fronti%25C3%25A8re%20de%20l%25E2%2580%2599huile%20de%20palme%20Afrique%20-%20Briefing.pdf\">(19)<\/a>.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_007\"><\/a>Belo Monte<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"BeloMonte-StopAndritz-small\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/BeloMonte-StopAndritz-small.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"194\" \/><\/p>\n<p>Das Wasserkraftprojekt Belo Monte ist ein derzeit in Bau befindliches Gro\u00dfprojekt am Fluss Xingu, einem Seitenfluss des Amazonas in Brasilien. \u00dcber drei Talsperren soll der Fluss zu zwei Stauseen mit einer Fl\u00e4che von zusammen etwa 500 km\u00b2 aufgestaut werden, entsprechend in etwa der Gr\u00f6\u00dfe des Bodensees.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr m\u00fcssen je nach Angaben, voraussichtlich etwa 20 bis 40.000 Menschen, von 18 verschiedenen ethnischen Gruppen umgesiedelt werden. Betroffen sind weiters hunderte Tierarten, gro\u00dfteils endemisch und manche davon bereits akut vom Aussterben bedroht.<\/p>\n<p>Zu den beteiligten europ\u00e4ischen Firmen geh\u00f6ren als Zulieferer <a href=\"http:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=11&amp;cad=rja&amp;ved=0CHIQFjAK&amp;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBelo_Monte&amp;ei=rpXdUbK0MOql4ATBjIDIDw&amp;usg=AFQjCNHgM01BYzw_usDHtQE2x47n_rAkGw&amp;sig2=sFWUqjpVnRGZD8sIIHYOdg&amp;bvm=bv.48705608,d.bGE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alstom, Andritz und Voith<\/a>.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_006\"><\/a>Fukushimas Tr\u00fcmmer<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"Fukushima\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Fukushima-article-0-0F492EFE00000578-408_468x351-small.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"194\" \/><\/p>\n<p>Auch Jahre nach dem 11. M\u00e4rz 2011, dem Tag der Nuklearkatastrophe von Fukushima, ist die Anlage weder sicher noch ungef\u00e4hrlich. <a href=\"http:\/\/www.globalresearch.ca\/fukushima-pacific-ocean-will-not-dilute-dumped-radioactive-water\/31200\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eine Studie zeigt<\/a>, dass die Tr\u00fcmmer Fukushimas nicht verteilt sondern im Konglomerat in Richtung Westamerika driften. Alarmierend auch Meldungen von <a href=\"http:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-2079317\/Seals-damaged-flippers-hair-loss-killed-radiation-Fukushima-plant-biologists-warn.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">verstrahlten Robben in Alaska<\/a> oder zig hundertfache Grenzwert\u00fcberschreitungen <a href=\"http:\/\/rt.com\/news\/radiation-fish-fukushima-japan-385\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">bei Fischen in der n\u00e4heren Umgebung<\/a> Fukushimas und <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/atomkraftwerk-in-fukushima-radioaktive-belastung-im-grundwasser-steigt-um-das-fache-1.1717254\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">auch des Grundwassers<\/a>.<\/p>\n<p>Die Entsorgungsarbeiten werden voraussichtlich 30 bis 40 Jahre dauern. Wie mit dem hochradioaktivem Schlamm, der bei der weitestgehenden Dekontamination, der \u00fcber 100.000 to verstrahltem Wasser am Betriebsgel\u00e4nde anf\u00e4llt verfahren wird, ist noch nicht gekl\u00e4rt. Die Dekontaminationskosten werden mit 1.800\u20ac pro Tonne Wasser veranschlagt.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_005\"><\/a>Great Barrier Riff in Gefahr<\/h2>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"FarbenfroheWunderwelt-Flickr\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/FarbenfroheWunderwelt-Flickr-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/h2>\n<p lang=\"fr-FR\" align=\"JUSTIFY\">Das Great Barrier Reef z\u00e4hlt seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es ist das <a lang=\"fr-FR\" href=\"http:\/\/whc.unesco.org\/fr\/list\/154\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">gr\u00f6\u00dfte Riff der Welt<\/a> und beherbergt 400 verschiedene Korallenarten, 1.500 Fischarten und 4.000 Arten von Weichtieren.<\/p>\n<p>Die Region, zu der das Great Barrier Reef geh\u00f6rt, Queensland, ist eine der dynamischsten Regionen Australiens im Bereich der Kohle-und Gasindustrie. Das Problem ist, dass dadurch Sch\u00e4den am Great Barrier Reef enstehen. <a href=\"http:\/\/www.ucsusa.org\/clean_energy\/coalvswind\/c02c.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kohleverbrennung tr\u00e4gt am meisten zum Klimawandel bei<\/a> und die Entwicklung der Kohle-und Gasindustrie, welche die Schaffung von H\u00e4fen und Infrastruktur bewirkt hat, f\u00fchrt wiederum zur Verschlechterung des Great Barrier Reef-\u00d6kosystems. Da der Gro\u00dfteil dieser fossilen Brennstoffe f\u00fcr den Export bestimmt ist, nimmt auch der Schiffsverkehr rund um das Riff drastisch zu.<\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/australia\/Global\/australia\/reports\/Boom_goes_the_Reef_Report_4MB.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bau von Kohle-und Gasinfrastruktur<\/a> gef\u00e4hrdet Str\u00e4nde, Nistpl\u00e4tze f\u00fcr Schildkr\u00f6ten und Seev\u00f6gel, Mangroven, nat\u00fcrliche Lebensr\u00e4ume von Meereslebewesen, V\u00f6gel und Landtieren. Laut einem Bericht der australischen Regierung, k\u00f6nnte der Rohstoffabbau auch teilweise f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.gbrmpa.gov.au\/__data\/assets\/pdf_file\/0018\/3843\/OutlookReport_Full.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verschlechterung der Wasserqualit\u00e4t<\/a> verantwortlich sein. Schlie\u00dflich hat die Entwicklung des Kohle-Exports bereits zum Abtragen von <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/australia\/Global\/australia\/reports\/Boom_goes_the_Reef_Report_4MB.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">52,581,000m3 des Great Barrier Riffs (zwischen 2007 and 2011)<\/a> gef\u00fchrt und die australische Regierung scheint nicht bereit zu sein, die Baggerarbeiten zu stoppen, nachdem sie gerade erst einwilligte, den Abbot Point (auf Kohleverschiffung spezialisierter Seehafen in Queensland), <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2013\/aug\/09\/world-heritage-queries-reef-plans\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ohne das Wissen der Vereinten Nationen<\/a>, zu erweitern. Das <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2013\/jun\/18\/great-barrier-reef-united-nations\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Welterbekomitee sagt:<\/a> &#8222;Das Riff wird als bedrohtes \u00d6kosystem eingestuft werden, wenn die australische Regierung keine Schritte unternimmt, es zu sch\u00fctzen&#8220;. Europ\u00e4ische Banken, die an Kohle-oder Gasprojekten im Great Barrier Reef beteiligt sind: BNP Paribas, Cr\u00e9dit Agricole, Natixis, Royal Bank of Scotland, Soci\u00e9t\u00e9 G\u00e9n\u00e9rale, Commerzbank, HSBC und ING-Gruppe <a href=\"http:\/\/www.banktrack.org\/show\/dodgydeals\/great_barrier_reef_coal_gas_exports#tab_dodgydeals_finance\"> [8]<\/a><a href=\"http:\/\/www.banktrack.org\/manage\/ems_files\/download\/financing_reef_destruction\/mf_financing_reef_destruction.pdf\">[9]<\/a><\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_004\"><\/a>Tagebau (Mountain Top Removal, MTR)<\/h2>\n<p align=\"JUSTIFY\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" title=\"mtrecocide\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/mtrecocide.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"172\" \/>Der Tagebau (Mountain Top Removal) ist eine Form des Bergbaus, bei der ein Berggipfel oder Grat abgetragen wird. Gesamte Kohlefl\u00f6ze werden von Berggipfeln abgebaut. Der entstehende Schutt wird dann auf dem Grat wieder aufget\u00fcrmt, um die ungef\u00e4hre urspr\u00fcngliche Kontur des Berges wieder herzustellen. Die \u00fcbersch\u00fcssigen Mengen an Erde, Steinen, Flora und Fauna, die nicht wieder auf dem Grat deponiert werden k\u00f6nnen, werden in benachbarte T\u00e4ler und B\u00e4che verlegt. Der Tagebergbau ist die vorherrschende Methode der Kohlef\u00f6rderung in den Appalachen im Osten der Vereinigten Staaten. Zur Vorgehensweise geh\u00f6rt das Sprengen des Berges mit Dynamit, wobei bis zu 120 m des Berges entfernt werden um darunter liegende Kohlefl\u00f6ze freizulegen. \u00dcbersch\u00fcssiges Erd- und Gesteinsmaterial, welches durch giftige Nebenprodukte des Bergbaus belastet sind, werden oft in naheliegende T\u00e4ler gekippt.<a href=\"http:\/\/ran.org\/sites\/default\/files\/ran_mtrcompaniestoavoid_2012.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Das Luxemburger Unternehmen Arcelor Mittal ist in West Virginia beteiligt. <\/a>.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_0u4\"><\/a>Minas a cielo abierto<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1466 alignright\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/minas-a-cielo-abierto.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"188\" \/>Laciana es una comarca leonesa enclavada en la Sierra de los Ancares. Se trata de una zona de gran biodiversidad que cuenta con numerosas figuras de protecci\u00f3n. A pesar de ello, se ha comprobado la existencia de numerosas minas a cielo abierto con sus consiguientes impactos ambientales como: destrucci\u00f3n de la cubierta vegetal, p\u00e9rdida de ecosistemas, modificaci\u00f3n de los cauces fluviales y el desplazamiento de la fauna como por la contaminaci\u00f3n h\u00eddrica.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pensandoelterritorio.com\/minas-a-cielo-abierto-el-desastre-disfrazado-de-oportunidad\/\">http:\/\/www.pensandoelterritorio.com\/minas-a-cielo-abierto-el-desastre-disfrazado-de-oportunidad\/<\/a><\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_003\"><\/a>Disparition de la Mer D&#8217;Aral, Asie centrale<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/904px-Aral_Sea_1989-2008.jpeg\" alt=\"\" width=\"283\" height=\"240\" \/>La Mer Aral se situe en Asie Centrale entre le Kazakhstan et l&#8217;Ouzb\u00e9kistan. En 1960, sa surface repr\u00e9sentait 68000 km\u00b2 ce qui en faisait la <a href=\"http:\/\/www.cairn.info\/revue-le-courrier-des-pays-de-l-est-2006-5-page-46.html#no8\">4\u00e8me plus grande mer int\u00e9rieure<\/a> du monde. Aujourd&#8217;hui elle a perdu <a href=\"http:\/\/www.cairn.info\/revue-le-courrier-des-pays-de-l-est-2006-5-page-46.html#no8\">plus de la moiti\u00e9 de sa surface et les trois quarts de son volume<\/a>.<\/p>\n<p>La Mer Aral \u00e9tait \u00e0 l&#8217;origine aliment\u00e9e par deux grands fleuves de la r\u00e9gion : le Syr Daria et l\u2019Amou Daria. Ces derniers ont \u00e9t\u00e9 en partie d\u00e9tourn\u00e9s pour irriguer de vastes \u00e9tendues de champs de coton ce qui a conduit \u00e0 l\u2019ass\u00e9chement de la mer. En effet, \u00e0 partir des ann\u00e9es 60, l\u2019URSS d\u00e9cide d\u2019intensifier la culture du coton faisant ainsi passer la surface des terres irrigu\u00e9es de <a href=\"http:\/\/www.unep.org\/geo\/GEO3\/french\/459.htm#box280b\">4,5 millions d\u2019hectares \u00e0 quasiment 7 millions d\u2019hectares en 1980<\/a>.<\/p>\n<p>La disparition planifi\u00e9e de cette mer int\u00e9rieure a eu des cons\u00e9quences d\u00e9sastreuses sur un plan \u00e9cologique, \u00e9conomique, social et sanitaire :<\/p>\n<p>L&#8217;ass\u00e8chement de la mer Aral a transform\u00e9 la r\u00e9gion en un vaste d\u00e9sert. La mer, mais aussi les lacs et les marais des deltas <a href=\"http:\/\/asiecentrale.revues.org\/261\">des deux fleuves ont aussi disparu laissant place \u00e0 des d\u00e9serts de sable<\/a>. D\u00e8s lors, le climat de la r\u00e9gion s&#8217;est modifi\u00e9 ; les temp\u00e9ratures moyennes qui oscillaient entre 25\u00b0 en hiver \u00e0 plus de 35\u00b0 en \u00e9t\u00e9, varient maintenant entre -50\u00b0 \u00e0 plus 50\u00b0. La faune et la flore ont donc compl\u00e8tement disparu du fait de ces changements climatiques, de la d\u00e9sertification et la salinisation des sols.<a href=\"http:\/\/www.ladocumentationfrancaise.fr\/dossiers\/d000066-environnement-et-pollution-en-russie-et-en-asie-centrale-l-heritage-sovietique\/mer-d-aral-une-catastrophe-ecologique\"> La p\u00eache et l&#8217;agriculture de la r\u00e9gion sont sinistr\u00e9es ce qui conduit \u00e0 un ch\u00f4mage important<\/a>. Enfin, on constate des probl\u00e8me sociaux (difficult\u00e9 d&#8217;acc\u00e8s \u00e0 l&#8217;eau) et sanitaires : probl\u00e8mes de sant\u00e9 li\u00e9s au manque d&#8217;eau mais aussi du \u00e0 la pollution des sols (sur-utilisation des engrais) et \u00e0 leur salinisation (le taux de sel des sols a augment\u00e9 du fait d&#8217;un double effet : la disparition de la mer et l&#8217;irrigation des sols par une eau sal\u00e9e).<\/p>\n<p>Les dirigeants URSS et l&#8217;actuelle Russie ont \u00e9videmment une <a href=\"http:\/\/www.cairn.info\/revue-le-courrier-des-pays-de-l-est-2006-5-page-46.html\">lourde responsabilit\u00e9 dans le drame de la mer Aral et les cons\u00e9quences actuelles<\/a> puisqu&#8217;ils ont planifi\u00e9 cette agriculture intensive en d\u00e9truisant d\u00e9lib\u00e9r\u00e9ment l&#8217;\u00e9cosyst\u00e8me de cette r\u00e9gion. Ces pratiques ont \u00e9t\u00e9 largement d\u00e9nonc\u00e9es d\u00e8s l&#8217;ind\u00e9pendance des r\u00e9publiques d&#8217;Asie centrales par les <a href=\"http:\/\/www.cairn.info\/revue-le-courrier-des-pays-de-l-est-2006-5-page-46.html\">nouveaux dirigeants qui promirent une attention plus accrue envers l&#8217;environnement<\/a>. Ainsi, de <a href=\"http:\/\/asiecentrale.revues.org\/261\">1990 \u00e0 1995, de nombreuses initiatives de coop\u00e9rations r\u00e9gionales ont vu le jour ce qui s&#8217;est traduit par la signature de plusieurs accords<\/a>. Toutefois, on constate aujourd&#8217;hui que, dans les faits, la situation a peu \u00e9volu\u00e9e. Les int\u00e9r\u00eats \u00e9conomiques ont finalement pris le dessus et le Kazakhstan comme l&#8217;Ouzb\u00e9kistan <a href=\"http:\/\/asiecentrale.revues.org\/261\">poursuivent la culture du coton de peur de d\u00e9grader la situation \u00e9conomique et sociale de leur pays<\/a>.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_002\"><\/a>\u00d6kozid in Indien &#8211; Bhopal 1984<\/h2>\n<div id=\"attachment_1462\" style=\"width: 269px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1462\" class=\" wp-image-1462 \" title=\"Bhopal\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Bhopal1.jpeg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"194\" \/><p id=\"caption-attachment-1462\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8px;\">\u00a9Luca Frediani<\/span><\/p><\/div>\n<p>The Bhopal disaster refers to a gas leak incident that occurred in India in 1984, in the region of Madhya Pradesh, 600km southern New Delhi. It resulted directly from the over exploitation of the UCIL plants (built in 1969 and 1978), a subsidiary of Union Carbide Corporation, among the biggest American chemical companies. The factory produced Temik and Sevin, two products of MIC considered extremely toxic, and that should be maintain under 0\u00b0C for safety reason (above 0\u00b0C, the liquid turning into a heavy gas). After a couple a years of underproduction due to bad economic conditions, the plants are run by a reduced team, in unsafe conditions. During this night of 1984, a succession of incidents led to the excessive pressure of a tank containing MIC, not spotted on time by operators, used to malfunctions of measure instruments and safety systems. A runaway reaction started, resulting in a very high temperature inside the tank 610. The overpressure broke the concrete roof, allowing about 40 metric tons of toxic gas to escape, leading to the so-called Bhopal disaster. Right after the disaster, UCC tried to charge the Indian subsidiary UCIL for the responsibility of the accident. After several years of struggle with public authorities and the civil society, UCC came to an agreement with the Indian government in 1989, implying 470 M USD (from 370USD to 533 USD per victim). In 1994, UCC sold UCIL, which after few transactions was taken over by the Madhya Pradesh regional government. In total denial, local authorities have been announcing that the site was not contaminated anymore, and in 2009, they even suggested to open the area for tourism. Almost 30 years after the disaster, the site remains non-decontaminated. The toxic wastes, from 4000 to 12000 tons, still stored on the site are polluting ground water and therefore, potentially poisoning people and ecosystems. In 2012, a project of decontamination run by the GIZ aborted because of ecologist association\u2019s pressures (from Greenpeace notably) the project implying to move 347 tons of wastes to Europe, a highly risky convoy. This dramatic situation could stay for ages, as there is no decontamination center in India able to treat properly these wastes. Dow Chemical, a leader American company that brought out UCC in 2001 would be legally now the last resort moral person to pursuit. A petition supported by Greenpeace has been launched recently in order to force Dow Chemical to assume its responsibility, and raise awareness on the still critical situation of the ecosystem in Bhopal <a href=\"http:\/\/www.bhopal.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(http:\/\/bhopal.net)<\/a>.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<h2><a id=\"art_001\"><\/a>Agent Orange, 1961-1971, Vietnam<\/h2>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/ChristianHaugen-Flickr-OrangeAgent.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3259\" style=\"margin: 5px;\" title=\"ChristianHaugen-Flickr-OrangeAgent\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/ChristianHaugen-Flickr-OrangeAgent-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"468\" \/><\/a>&#8218;Agent Orange&#8216; is the code name for a combination of two pesticides: Herbicide Orange (HO) and Agent LNX. The U.S. Military used these herbicides and defoliants as part of its chemical warfare programme &#8218;Operation Ranch Hand&#8216;. In 1961 and 1971, the U.S. government and the Republic of Vietnam (South Vietnam) used the &#8218;Rainbow herbicides&#8216; (Agents Orange, Pink, Green, Purple, White and Blue) <a href=\"http:\/\/www.afhso.af.mil\/shared\/media\/document\/AFD-100928-054.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">to defoliate forests and mangroves in order to clear perimeters for military use and destroy crops to starve the enemy<\/a> (North Vietnam and National Liberation Front). The most known of these herbicides was Agent Orange. It was used from 1965 to 1970 and scientists estimated that about <a href=\"http:\/\/www.ffrd.org\/Agent_Orange\/nature01537.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">45,677,937 litres were spread during this period.<\/a><\/p>\n<p>In total, the &#8218;Rainbow herbicides&#8216; represented approximately 72 million litres, meaning Agent Orange represented <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/seasia\/ph\/Global\/seasia\/report\/2001\/6\/toxic-legacies-poisoned-futur.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">around 60%.<\/a> Between <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/seasia\/ph\/Global\/seasia\/report\/2001\/6\/toxic-legacies-poisoned-futur.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">100,000 and 2 million hectares of land and forests<\/a> were destroyed as a result from herbicide spraying during the war, and Cambodia and Laos being near Vietnam they were also affected.<\/p>\n<p>Seven companies produced Agent Orange during the war. These included the multinationals Monsanto and Dow Chemicals. Last July, the South Korean supreme court assessed the correlation between the pesticide and skin diseases contracted by war veterans and ordered the two companies to pay \u20ac315,000 to indemnify the victims. Monsanto and Dow Chemicals refuted the decision and there is <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/asie-pacifique\/article\/2013\/07\/12\/agent-orange-au-vietnam-monsanto-condamne_3446967_3216.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">very little chance they will be forced to pay damages<\/a>.<\/p>\n<p>During its first trial in 1970, Monsanto falsified studies to &#8218;prove&#8216; the absence of a link between Agent Orange exposition and the development of cancers among war veterans. A 1990 <a href=\"http:\/\/www.combat-monsanto.org\/docs\/doc%20scan\/Dioxine\/la%20science%20corrompue,%20fraude%20sur%20toxicite%20TCDD\/greenpeace%20report%20dioxin%20sciences%20for%20sale,%20nov%201990.PDF\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">report from Greenpeace shows how these studies were rigged<\/a>. Even though there are no European actors directly involved in this case, this is a perfect example of how an ecocide can devastate a country for decades without anyone shouldering the blame.<\/p>\n<p style=\"clear: both;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"#liste\">\u00ab back<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist Aufgabe des Gerichts (nach Anh\u00f6rung von Experten) zu entscheiden, ob eine Umweltzerst\u00f6rung als \u00d6kozid angesehen werden kann. Unter \u00d6kozid versteht End Ecocide die langfristige und erhebliche Besch\u00e4digung oder Zerst\u00f6rung von \u00d6kosystemen. F\u00fcr ein internationals \u00d6kozidverbot definiert End Ecocide on Earth \u00d6kozid als &#8222;einen betr\u00e4chtlichen Schaden an einem Teil [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-templates\/template-fullwidth.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4121","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.endecocide.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.endecocide.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.endecocide.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.endecocide.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.endecocide.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4121"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/www.endecocide.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4121\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7185,"href":"https:\/\/www.endecocide.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4121\/revisions\/7185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.endecocide.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}