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Eine universelle Deklaration der Rechte der Natur?

RightsofnatureTeamObjectif Sciences International (OSI), eine Non-Profit Organisation, die sich mit Wissenschaft in der Bildung beschäftigt, organisiert jedes Jahr im Dezember eine Konferenz beim Hauptquartier der UNO in Genf, Schweiz.

Dieses Jahr war das Hauptthema der Konferenz die möglichen Auswirkungen auf und Chancen für unsere Gesellschaft und unseren Planeten, die eine universellen Deklaration der Rechte der Natur haben könnten.

Die OSI ist als internationale NGO anerkannt und hat einen speziellen Beraterstatus für das Economic and Social Council der Vereinten Nationen. Für das  Genfer Forum existiert eine eigene Homepage die von der OSI gewartete wird.

Gemeinsam mit vielen bekannten AktivistInnen aus dem Ökobereich und dem Team der 2016 startenden EBI “Rights of Nature”, hielt Thomas Eitzenberger, aus der Steering Group von EEE eine Rede um das Konzept der Verhinderung von zukünftigen Ökoziden vorzustellen. Die Idee, dies durch ein Internationales Strafgesetz durchzusetzen, erreichte nicht nur wichtige politische TeilnehmerInnen, sondern auch interessierte ZuhörerInnen aus anderen ÖkoNGOs. Unter den Gästen waren zum Beispiel die UN BotschafterInnen aus Ekuador, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Afghanistan und vielen mehr.

In seiner Rede betonte Thomas nicht nur die Kritikalität, die derzeit verursachten oder anlaufenden industriellen Aktivitäten, die einen Ökozid verüben, zu stoppen, sondern auch, dass es eines systemischen Wandels bedarf. Alle möglichen Symptome der derzeitigen globalen Zerstörung von Ökosystemen zu bekämpfen, wird unsere Welt nicht retten und wird vergebliche Mühe sein, angesichts das massiven Drucks, des auf unserem Planeten vorherrschenden Wirtschaftssystems. 2014-12-18 15.21.06Wenn es uns nicht gelingt, die Profitmaximierung als wichtigste und einzige Optimierungsstrategie wirtschaftlicher Aktivitäten zu beenden, werden unsere Ökosysteme verloren sein. Auf der anderen Seite hätte die Einführung eines Internationalen Strafgesetzes gegen den Ökozid einen wesentlichen Effekt auf die Finanzströme, die derzeit noch immer ungebremst in den Fossilen Sektor fließen. Durch ein solches Gesetz würden diese Ströme abgeschnitten und damit würden diese Ressourcen frei, um neue erneuerbare und zukunftsfähige Produkte zu erschaffen. Eine Welt in der Ökozid per Strafgesetz verboten wäre, würde den CEOs und Führern dieser Welt ermöglichen Projekte zu stoppen oder gar nicht zu starten, die die Natur in erheblichem Ausmaß zerstören. Mit dem simplen Argument, dass diese Aktivitäten illegal sind und dass sie nicht bereit sind dafür ins Gefängnis zu gehen.

Nach Thomas, hielt Mumta Ito von der EBI “Rights of Nature” eine Ansprache über ihr Konzept zum Schutze der Rechte der Natur. Ein Konzept, welches vermutlich noch einige Jahre braucht um Realität zu werden. Dennoch könnte dieser Ansatz am Ende der Transformation, die unsere Gesellschaft so dringend benötigt, ein würdiger Nachfolger für das Konzept des Ökozids werden, in welchem der Natur grundsätzliche Rechte eingeräumt werden.

Bildergallerie:

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Wenn Ihr auf das Bild vom UNO Hauptquartier unterhalb klickt, könnt ihr ein paar Bilder von der Konferenz sehen.

Videos

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[youtube https://www.youtube.com/watch?v=qRtfQI7VHcU]

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